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Ruiniert

Kriegskinder Berlins

April/Mai 2009

Wagner Verlag

ISBN 978-3-86683-489-7

  • Über ein prosperierendes Gemeinwesen auf Morgenthau-Niveau ...

  • Oberstes Prinzip: Rette sich, wer kann ...

  • Zerfallen in zwei Wahrheiten ...

  • Das individuelle und nationale Selbstbewusstsein entwurzelt ...



  • Eine Träne für Berlin

    Im Chaos der Stunde Null – davor und danach

    Ein Erinnerungsbuch

    Die Verrückung des deutschen Selbstbewusstseins

    Nicht nur ein Denkmal für die Kriegskinder Berlins

    Ein ehrliches Buch und eine spannende Berlin-Story

    DER AUTOR
    Er war dort, bevor die Historiker und Verhüllungskünstler kamen

    Ein Simplex Simplicissimus aus dem Gelnhausener* Wagner Verlag

    *Gelnhausen, die Stadt Grimmelshausens, Autor des „Simplex Simplicissimus“  
       



    RUINIERT
    Kaum ein anderes Buch hat bisher die Geschichte der 40 er Jahre aus der Perspektive eines Kindes geschildert, vor allem aber die seelischen und geistigen Umbrüche der Individuen in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt. ...






    Lesen Sie die Auszüge: ...



    Evakuiert - An die Zeit in Tuchel habe ich eine beinahe vollständige Erinnerung, allein die chronologische Abfolge einzelner Geschehnisse und Ereignisse scheint mir wegen mangelnder zeitlicher Bezugspunkte

    Die Russen kommen - Mit den Russen direkt konfrontiert erlebte ich mich nur ein einziges Mal.

    Vor dem Stacheldraht der Amerikaner - Den Amerikanern war nicht zu trauen, aber ich konnte mich noch nicht dazu durchringen, ihnen aus dem Weg zu gehen. Unwiderstehlich zog mich die Aura ihres Überflusses an. Es waren noch keine drei Tage vergangen, da strolchte ich schon wieder auf dem Grazer Damm herum.

    Ihr Völker der Welt - Drei Jahre hatten wir überlebt, jeder für sich, ohne inneren und äußeren Halt und ohne Haltung. Dennoch hatte jeder, der durchgehalten hatte, sich auch auf seine Weise arrangiert. Das Rattenleben hätte so weiter gehen können.

    Die apokalyptischen Reiter - Von den apokalyptische Reitern, die uns in den Nachkriegsjahren heimsuchten, war der Hunger der schrecklichste. Er verpestete alles: unser Empfinden, Gefühl, Denken, unser Handeln.

    Einbildung in einen gespaltenen Geist - Ich lebte in einem Gemeinwesen, in dem das Elend Regie führte, in dem Sicherheit und Geborgenheit allein in der Familie zu finden waren.

    Was ist Wahrheit - Im sittlichen Chaos lebend wollte ich dennoch immer das Richtige, Wahre und Gute tun.

    Das unglückliche Bewusstsein - Betrachtet man den Vorgang des Sich-Selbst-Erkennens, wie ihn uns Sokrates vorführt und folgt ihm nachdenkend, ergibt sich der Begriff des Selbstbewusstseins wie von selbst.



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    Evakuiert